Viele Frauen kennen das Problem, dass bei unterschiedlicher körperlicher Anstrengung, beim Husten, Niesen oder Lachen, beim Anheben von schweren Einkaufstaschen, beim Laufen oder Springen usw. kleine Mengen Urin in die Unterwäsche abgehen. Diesen unfreiwilligen Urinverlust bezeichnen die Frauen meist als Blasenschwäche, als Harninkontinenz bezeichnet es der Mediziner.

Jede fünfte Frau ab 45 kennt das Problem. Viele Betroffene fühlen sich durch die Blasenschwäche wesentlich beeinträchtigt.


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Häufig versuchen nun die Betroffenen, ihr Problem so gut wie möglich zu verbergen. Dabei ist Blasenschwäche kein Grund sich zurückzuziehen. Sprechen Sie ruhig mit einer Person Ihres Vertrauens darüber. Ein Gespräch mit Ihren Arzt empfiehlt sich ebenfalls. Er findet heraus, welches die Gründe für Ihre Blasenschwäche sind und gibt medizinische Hilfe. Ist die Ursache bekannt, lässt sich sehr viel gegen Blasenschwäche tun, Dabei sind die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung um so größer, je früher damit begonnen wird.

Eine leichte Harninkontinenz kann bereits nach einer Schwangerschaft auftreten. Der Grund dafür ist eine Überdehnung der Beckenbodenmuskulatur durch den Geburtsvorgang. Eine Erschlaffung dieser Muskelpartie kann aber auch durch schwere körperliche Arbeit, chronische Verstopfungn oder möglicherweise durch hormonelle Umstellung des Körpers in den Wechseljahren verursacht werden. Während einer Therapie trägt die Anwendung moderner Inkontinenzprodukte dazu bei, dass sich die Betroffenen vor peinlichen Zwischenfällen sicher fühlen und ein normales Leben führen können.

Auch spezielle, muskelstärkende Gymnastik kann die Beckenbodenmuskulatur stärken. Anleitungen zur Beckenmuskelgymnastik bekommen Sie auch von uns.

Lassen Sie sich beraten. Ihr Sanitätshaus weiß, wo Sie die nächste Selbsthilfegruppe finden. Wir geben Ihnen auch gerne Tipps und halten die richtigen Produkte für Sie bereit.

Lebensfreude und Blasenschwäche sind kein Widerspruch!

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